Assassin's Creed Shadows - Die Klauen von Awaji

Nintendo Switch 2

Assassin’s Creed Shadows – Die Klauen von Awaji, erschienen am 10. März 2026 für die Nintendo Switch 2, bringt dich in eine neue Region Japans und verbindet das bekannte Gameplay mit einer technisch überraschend starken Umsetzung für die Konsole.

Hier geht es zur Review des Hauptspiels.

 

Story und Handlung – Zwischen Schatten und Loyalität

In der Erweiterung verschlägt es dich auf die Insel Awaji, wo neue Konflikte auf dich warten. Die Geschichte bleibt dabei nah an den Themen von Assassin’s Creed Shadows: Macht, Kontrolle und die Frage, wem man wirklich vertrauen kann. Du gerätst in einen lokalen Konflikt, der sich schnell zu etwas Größerem entwickelt. Neue Figuren, eigene Interessen und alte Strukturen sorgen dafür, dass du immer wieder Entscheidungen treffen musst, die nicht eindeutig richtig oder falsch sind. Die Handlung ist insgesamt kompakter als im Hauptspiel, schafft es aber trotzdem, dich in die Welt hineinzuziehen. Besonders stark ist dabei die Atmosphäre. Awaji wirkt abgeschottet, fast schon isoliert, und genau dieses Gefühl trägt die Geschichte gut.

Gameplay – Vertraut, aber sinnvoll erweitert

Spielerisch bleibt alles beim bekannten Grundprinzip. Du bewegst dich durch offene Gebiete, erledigst Missionen, schleichst dich an Gegner heran oder gehst offensiv vor. Die neue Region bringt dabei frische Leveldesigns mit sich. Die Gebiete sind etwas enger und dichter aufgebaut als im Hauptspiel, was vor allem dem Stealth-Gameplay zugutekommt. Du nutzt häufiger Deckung, beobachtest Gegner genauer und planst deine Wege bewusster. Das Kampfsystem bleibt direkt und funktioniert weiterhin gut, fühlt sich aber durch die bessere Performance auf der Switch 2 insgesamt reaktionsschneller an. Gerade beim Wechsel zwischen Schleichen und Kämpfen merkt man, wie wichtig eine stabile Technik ist.

Performance – Überraschend stark auf der Switch 2

Auf der Nintendo Switch 2 läuft Die Klauen von Awaji deutlich besser, als man es vielleicht erwarten würde. Das Spiel erreicht im Dock-Modus eine Auflösung, die sich nah an Full HD bewegt, während es im Handheld-Modus etwas niedriger ausfällt, aber trotzdem klar und sauber bleibt. Die Framerate liegt in der Regel bei stabilen 40 bis 60 FPS, je nach Situation. In ruhigeren Momenten und beim Erkunden hält das Spiel oft die 60 FPS, während es in intensiveren Szenen wie Kämpfen oder bei vielen NPCs leicht darunter gehen kann. Wichtig ist dabei, dass es selten zu starken Einbrüchen kommt. Im Vergleich zu älteren Switch-Ports fühlt sich das Spiel deutlich flüssiger an. Bewegungen wirken sauber, Kameraschwenks sind angenehm ruhig und das gesamte Gameplay reagiert direkter auf Eingaben. Auch Ladezeiten sind spürbar verbessert. Schnellreisen und Missionsstarts gehen zügig, sodass du weniger aus dem Spielfluss gerissen wirst.

Grafik und Sound

Natürlich musst du im Vergleich zu stärkeren Konsolen oder dem PC ein paar Abstriche machen. Details in der Ferne sind etwas reduziert, Texturen wirken stellenweise weniger scharf und die Beleuchtung ist etwas einfacher gehalten. Trotzdem bleibt das Gesamtbild stimmig. Die Welt von Awaji wirkt lebendig, die Umgebungen sind atmosphärisch und das Spiel verliert nicht seinen Stil. Besonders im Handheld-Modus fällt das sogar weniger auf, weil alles kompakter dargestellt wird. Animationen laufen sauber und profitieren ebenfalls von der stabileren Framerate. Der Sound macht genau das, was er soll. Die Musik bleibt eher im Hintergrund, unterstützt aber die Stimmung der Insel gut. Naturgeräusche, Schritte und Kampfsounds wirken klar und sorgen dafür, dass du dich gut orientieren kannst. Die Sprachausgabe ist solide und passt zur Atmosphäre, ohne besonders hervorzustechen.

Trailer


Fazit

Die Switch 2 Version von Assassin’s Creed Shadows – Die Klauen von Awaji zeigt, wie viel auf der neuen Hardware möglich ist. Trotz kleiner grafischer Abstriche läuft das Spiel überraschend flüssig und stabil. Die höhere Framerate sorgt dafür, dass sich das Gameplay direkter und angenehmer anfühlt. Besonders beim Schleichen und in Kämpfen macht sich das deutlich bemerkbar. Die neue Region bringt genug Abwechslung, um auch nach dem Hauptspiel motiviert zu bleiben. Wenn du das Spiel unterwegs oder auf der Switch 2 erleben willst, bekommst du hier eine technisch saubere und gut spielbare Version, die mehr überzeugt, als man es vielleicht erwarten würde.


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