Wie man 2020 einen VPN-Dienst auswählt

Wenn es einen Trend für Internet im Jahr 2020 gibt, dann ist es das Thema Privatsphäre und Sicherheit. Die meisten Menschen fühlen sich zurzeit nämlich alles andere als sicher, wenn sie im Internet unterwegs sind. Schuld daran sind längst nicht mehr nur die Hacker, sondern auch Unternehmen wie Google oder Facebook. Diese sammeln nämlich so dreist Daten von den Nutzern, dass man dabei fast schon von Spionage sprechen könnte.

Besonders ernst wird das Thema Sicherheit im Netz natürlich, wenn es dabei um Geld geht. Ein gutes Beispiel ist das Glücksspiel im Internet. Dieses erlebt derzeit einen unglaublichen Boom. Fast schon wöchentlich erscheinen neue Online Casinos, in denen Millionen von Menschen an den Automaten und Tischspielen teilnehmen. Und auch beim Handel mit Aktien und beim Online Banking geht es um Geld, daher sollten alle Menschen dort möglichst viel für ihre Sicherheit tun.

Neben einem guten Virenschutz und einer Firewall ist vor allem ein VPN eine gute Idee. Bei den sogenannten virtuellen privaten Netzwerken kann der Nutzer nämlich fast komplett anonym werden. Wie genau das geht, erklären wir Ihnen jetzt. Und wir zeigen Ihnen dabei auch gleich, wie man 2020 einen VPN-Dienst auswählt.

 

Was ist ein VPN?

Der Begriff VPN steht für virtuelles privates Netzwerk. Das sind Softwareprogramme, die ein Nutzer auf seinem PC, Laptop oder auch Smartphone installiert. Sobald der VPN aktiv ist, läuft der gesamte Datenverkehr des Nutzers über den Server des VPN-Anbieters.

Das Tolle dabei ist, dass der Nutzer durch den VPN im Prinzip unsichtbar wird. Die besuchte Webseite sieht dann nicht mehr die IP-Adresse des Nutzers, sondern nur noch die des VPNs. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Server oft im Ausland befinden. So kann man den besuchten Webseiten oder Diensten vortäuschen, dass man sich im jeweiligen Land des VPN-Servers befindet. Eine beliebte Anwendung dafür ist zum Beispiel, in Deutschland auf das amerikanische Netflix zugreifen zu können.

Um die Sicherheit des Nutzers sogar noch mehr zu erhöhen, werden alle übermittelten Daten vom VPN verschlüsselt. Die Verschlüsselungen sind dabei so komplex, dass sie selbst von Hackern oder Regierungen nicht geknackt werden können. Wer im Internet wirklich sicher sein will, der sollte auf jeden Fall einen VPN verwenden.

 

Wie wählt man 2020 einen VPN-Dienst?

Wie man sieht, ist ein VPN also eine tolle Sache. Allerdings gibt es bei der Auswahl des VPNs einige Dinge zu beachten. Zum Beispiel sollte man generell von kostenlosen VPNs wie Hola die Finger lassen. Diese erhöhen die Sicherheit des Nutzers nämlich nicht, sondern können diese sogar einschränken. Es gibt zwar auch sichere kostenlose VPNs, doch bei diesen Diensten gelten meist starke Einschränkungen für die Geschwindigkeit oder das Datenvolumen.

So wählen Sie 2020 einen VPN-Dienst aus:

  1. Suchen Sie im Internet nach dem gewünschten VPN-Dienst. Gehen Sie dabei sicher, dass es sich um ein etabliertes und seriöses Unternehmen handelt. Anhand von Erfahrungsberichten können Sie die Meinungen der anderen Nutzer sehen.
  2. Erstellen Sie ein Konto beim VPN und geben Sie Ihre Zahlungsinformationen an. Meistens erhalten Sie einen kostenlosen Probezeitraum, um den VPN ohne Risiko zu testen.
  3. Sobald Ihr Konto erstellt ist, können Sie den VPN installieren und nutzen.

 

Fazit

Wir leben in gefährlichen Zeiten. Ein immer größerer Teil unserer Leben spielt sich heutzutage im Internet ab und dort gibt es viele bösartige Menschen, die unser Geld oder unsere Daten missbrauchen wollen. Allerdings können die meisten Menschen mit einigen einfachen Schritten einen großen Beitrag zur Erhöhung ihrer Sicherheit leisten.

Ein VPN ist daher heutzutage praktisch Pflicht, wenn Sie viel im Internet unterwegs sind. Nehmen Sie das Thema Sicherheit nicht auf die leichte Schulter. Die VPNs sind sehr günstig und können Ihnen am Schluss viel Geld und Ärger ersparen.

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