Cricket 22

PlayStation 4, PlayStation 5

Ich habe es sicher schon öfter erwähnt, ich mag Sportspiele und freue mich immer wieder auch neue Titel testen zu dürfen, neu war für mich vor allem Cricket 22, denn ich hatte zuvor noch nie ein Cricket Spiel gezockt. Daher möchte ich euch heute erzählen, wie meine Erfahrungen waren, hierfür habe ich mir die PlayStation Version angesehen.

Gutes Tutorial

Wer genau wie ich noch nie wirklich Kricket gespielt hat und sich mit den Regeln nicht so gut auskennt, wird es zu beginn etwas schwer haben, zwar verfügt das Spiel über ein gutes Tutorial und erklärt einem auch die Regeln, jedoch ist nicht immer alles klar, was nun gemeint wurde. Das Schlagballspiel ist jedoch gar nicht so kompliziert und erinnert etwas an Baseball, der große Unterschied, abgesehen vom Gegner, ist, dass hier der Werfer, auch Bowler genannt, sich mit dem Schlagmann, auch Batter genannt, duellieren. Es gibt zwar Feldspieler, diese sind aber nur zur Unterstützung da, denn schließlich ist das Ziel, dass der Schlagmann Fehler macht, bis er vom Platz muss.

Trainingsmodus und Multiplayer

Ihr könnt im Trainingsmodus zwischen zwei Optionen wählen, so übt ihr in der Halle das schlagen und Werfen oder auf dem freien Feld. Nach einigen Runden könnt ihr dann sehen, wie gut ihr wart und welchen Rang ihr in der Bestenliste belegt habt. Der Multiplayer ist rein PvP, hier könnt ihr gegen andere Spieler antreten, jedoch hat dieser in meiner Testphase nur selten funktioniert.

Spielmodi und Karriere

Mit den „Ashes Series“, „Big Bash League“, „Caribbean Premiere League“ und „The Hundred“ stehen euch genug Spielmodis zur Verfügung, die voll lizensierte Spieler enthalten haben. Ihr könnt sowohl männliche wie auch weibliche Mannschaften wählen, mit dabei ist bspw. Neuseeland, Irland, und Australien.  Alternative könnt ihr auch den Karrieremodus spielen und euch wie in bspw. NBA oder Fifa, hocharbeiten um der beste Spieler zu werden. Mit persönlich hat dieser Modus am meisten Spaß gemacht, auch wenn es gerne etwas mehr hätte sein können in der Präsentation.

Grafik und Performance:

Grafisch hat mir Cricket 22 ehrlichgesagt nicht sonderlich gefallen, ich habe mir hierfür die PS4 und PS5 Version angesehen und konnte keinen wirklichen Unterschied sehen. Die Farbumgebung des Spiels ist ziemlich dunkel und blass, die Trikots wiederum sind viel zu grell und sehen einfach zu Künstlich aus. Generell empfand ich die Grafik und auch die Spieler, als kämen sie aus den 70er. Dafür, dass das Spiel die beste Grafik haben soll laut Entwickler bin ich doch recht enttäuscht. Der Soundtrack ist dagegen wirklich gut, leider bekommt man diesen hauptsächlich nur im Menü zu hören. Die Performance war okay, auf der PS45 gab es schnelle Ladezeiten, die auf der PS5 teils unangenehm lange dauerten, jedoch scheinen beide Versionen keine stabilen 60 Frames zu schaffen bzw. auch die PS5 nicht. Das könnte aber mit Behebung der doch zahlreichen Bugs noch gepatched werden.

Trailer:


Fazit

Cricket 22 ist definitiv nicht mein Spiel und ich glaube um dieses Spiel lieben zu können, muss man auch die Sportart lieben, daher kann ich persönlich Cricket 22 nur an echte Fans empfehlen. Die Grafik hat mich etwas abgeschreckt, die Animationen und die Dynamik des Spiels hat mir total gefehlt, alles wirkt sehr steif und veraltet. Das Tutorial war hingegen sehr gut gemacht, jedoch muss man dringend englisch können, es gibt nämlich keine deutschen Texte. Die Musik im Menü war ebenfalls klasse und auf dem Spielfeld auch, hier haben mir nur die Jubelschreie von Fans noch gefehlt, die Kommentatoren und Jubelschreie der Mannschaft bei Fans war dagegen wirklich gelungen. Auch schade empfand ich, dass egal welche Mannschaft man spielt, man hat nur drei Wurf- und Schlaganimationen, somit haben auch lizensierte Spieler nicht ihren üblichen Wurff- bzw. Schlag erhalten, den sie in Spielen benutzen. Auf PC kostet Cricket 22 knapp 40€ was ich akzeptabel finde, die PlayStation 4/5 Version schlägt allerdings mit 70€ zu buche und ich würde hier definitiv auf einen Sale warten.


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