Blaze und die Monster-Maschinen Reifenhausen-Rennfahrer

Google Stadia

Blaze und seine Freunde treten in einem Rennen gegeneinander an, das allerdings doch sehr kurz ausfällt. In meiner review zur Stadia Version, möchte ich euch das Spiel vorstellen.
 

Wähle deinen Liebling aus

Ihr könnt in Blaze und die Monster-Maschinen Reifenhausen-Rennfahrer insgesamt einen (Im Spielmodus gegen Freunde auch zwei) aus acht Monster Trucks wählen, darunter Blaze, Zeg, Starla und Darington. Alle Fahrzeuge haben ein bestimmtes Power-Up, dass sie im Spiel durch Sammeln von grünen durchsichtigen Blasen mit einem Schraubenschlüssel aktivieren können, wenn sie mindestens 10 Stück zusammen haben.

Kurzer Abendteuer-Spaß

Ihr habt die Auswahl zwischen „Schneller Spielmodus“, hier könnt ihr euch dann eine Strecke aussuchen die ihr befahren möchtet, zudem lassen sich die Rundenanzahlen bestimmen. Im Modus für Freunde, spielt ihr gegeneinander und duelliert euch in Rennen. Im Abenteuer Modus habt ihr Vier Areale die in jeweils drei Bahnen unterteilt sind bzw. das letzte Areal „Overdrive-Event“ bietet lediglich eine Strecke und hier fahrt ihr statt gegen alle Monstertrucks, nur gegen einen Gegner. Für einen Preis von knapp 40€ empfinde ich diesen umfang doch sehr gering, zumal alle Strecken in nicht mal 30 Minuten schon durchgespielt sind und auch wenig Wiederspielwert bieten gegen die KI.

KI-Schwierigkeit und Power-Ups

In Blaze und die Monster-Maschinen Reifenhausen-Rennfahrer gibt es drei Schwierigkeitsstufen, wobei bereits die Mittel-Stufe unausgewogen ist, vor allem für kleinere Kinder, für die eigentlich das Spiel gedacht ist. Denn die KI fährt wie auf Schienen, macht keine Fehler, ignoriert fast immer die Power-Ups von unseren Fahrzeugen und nutzt in jeder Kurve das Driften für den Super Booster. Die Monstertrucks haben alle mehr oder weniger verschiedene Power-Ups, die ich allerdings unausgeglichen empfinde, mit Blaze können wir bspw. Nitro nutzen und verschaffen uns somit einen großen Vorteil, während Starla kleine Sterne auf die Piste wirft um andere Trucks langsamer zu machen.

Grafik und Sound

Die Strecken sind sehr schön gestaltet, wirken aber etwas repetitiv, die Wasserpfützen haben mir aber mit Schatten und Umgebung sehr gut gefallen, auch die Monstertrucks sehen aus wie in der Kinderserie. Hin und wieder hört man auch im Menü bzw. während der Ladezeit einen Wissensspruch, der sich jedoch oft wiederholt, auch im Spiel wenn man die Power-Ups nutzet, reden die Monstertrucks kurz, aber auch hier hat man gefühlt nur zwei Sätze im petto, ansonsten ist der Soundtrack angenehm während der Rennen.

Performance mit Stadia

Das Spiel lief ohne Probleme, ich hatte keine Ruckler oder sonstige Probleme, auch die Steuerung funktionierte auf Knopfdruck, lediglich die Hupe konnte nicht nonstop betätigt werden und reagierte nur auf jeden zweiten oder dritten Drücker, wobei dies vermutlich am Spiel selbst liegt, damit man die Hupe nicht spamt.

Trailer:

 

Fazit

Blaze und die Monster-Maschinen Reifenhausen-Rennfahrer ist ein nettes Kinderspiel, das grafisch sehr schön anzusehen ist und auch Spaß macht, wenn nur für sehr kurze Zeit. Die insgesamt 10 Strecken, empfinde ich jedoch als viel zu wenig, generell fehlt dem Spiel etwas mehr Content, das man mit ein paar Videosequenzen aus der Serie und den fehlenden Charakteren, sowie mehr Strecken aufstocken konnte. Auch der Schwierigkeitsgrad ist etwas hintertückisch, so ist bereits ab der Mittelstufe, die KI unausgeglichen. Empfehlen kann ich das Spiel ab einem Preis von max. 15€, da der Spielspaß leider aufgrund der KI und fehlendem Content wenig Wiederspielwert hat und in weniger als 30 Minuten bereits durchgespielt ist. Für den Vollpreis gibt es meiner Seitz keine Kaufempfehlung, dafür gibt es wesentlich bessere Kinderspiele wie bspw. Mario Kart oder Nickelodeon Kart Racers, letzteres ist auch auf allen Plattformen erhältlich.


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