Loot River

PC

Noch ein Roguelite Spiel erschien vor kurzem auf Steam und bringt mit seinen Labyrinthen ein etwas anderes Gameplay Feeling, denn hier befindet ihr euch nicht einfach in einer Plattformwelt, ihr müsst bewegliche Blöcke passieren und mit Hilfe dieser Formen auch Feinde besiegen.

Story und Handlung:

In Loot River spielen wir als namenloser Held und müssen ein Relikt vernichten, dass uns und viele andere gefangen hält. Die Welt basiert auf beweglichen Plattformen, die wir durchqueren müssen und erinnert etwas an Tetris. Die prozedural generierten Labyrinthe finden in Dungeons statt und bringen reichlich Abwechslung und Rätseleinlagen, die gelöst werden möchten.

Die Geschichte der Welt

Während wir in den Dungeons Monster besiegen, treffen wir auf zahlreiche NPCs, die alle was zu erzählen haben, dadurch erfahren wir mehr über die Welt, was genau passiert ist und können zusätzlich wichtige Items kaufen. Die Geschichten selbst fühlen sich allerdings vom Gameplay abgekoppelt an und passen nicht wirklich zu dem was wir im Spiel erleben.

Bewegliche Plattformen

Loot River besteht wie schon erwähnt aus beweglichen Plattformen, diese sind oft sehr klein und bieten wenig Platz, weshalb jeder Kampf eine neue Herausforderung darstellt, vor allem dann, wenn wir gegen Bosse kämpfen bei denen wir das richtige Timing treffen müssen um zwischen verschiedenen beweglichen Plattformen zu wechseln um nicht getroffen zu werden. Für den Kampf stehen uns mehrere Angriffsmöglichkeiten zur Verfügung, der Standard Schlag und der Aufgeladene Schlag sowie einige Fähigkeiten, die wir im Verlauf des Spiel lernen. Da es sich hier um Echtzeitkämpfe handelt, können wir jederzeit Angriffe Blocken oder vor ihnen fliehen und ausweichen. Haben wir Gegner besiegt erhalten wir EXP und Leveln damit unseren Charakter auf und erhalten zudem auch Loot. Beim Loot bin ich jedoch zwiegespalten, denn egal wie viele Runs ich hatte, oft war der Loot den Kampf einfach nicht Wert den man auf sich nimmt.

Balancing könnte besser sein

In Rogue-Lite Spielen gehört der Tod zum Spiel, in Loot River empfand ich allerdings die Balance zwischen Gegner, Bosse und unseren Charakter nicht immer ausgeglichen. Im Grunde geht dies schon am Anfang los, denn uns stehen lediglich vier Heiltränke zur Verfügung um an mehr zu kommen, müssen wir erst mal den richtigen NPC treffen und dessen Prüfung bestehen. Haben wir dann genug Geld können wir uns weitere Heiltränke erlauben, die Anzahl wird allerdings kaum ausreichen, denn die Bosse setzen so zu, dass man keine Chance hat je weiter man kommt. Ich konnte es gerade so bis zur sechsten Zone machen, starb allerdings dann beim Endgegner, weil dieser einfach zu heftig war. Was auch daran liegt, dass man oft eben kein gutes Loot bekommt um annährend eine Chance zu haben, hier muss das balancing dringend nachgebessert werden.

Trailer:

 


Fazit

Zum derzeitigen Standpunkt würde ich Loot River nicht empfehlen, da es in meinen Augen noch nicht ausbalanciert ist und schnell zu Frust führen kann. Der loot im Spiel ist kaum besser als was wir aus Truhen erhalten oder bereits nutzen, was es in Späteren Zonen gegen Bosse fast unmöglich macht. Die kämpfe selbst sind herausfordernd und spaßig, sich über bewegliche Plattformen bewegen zu müssen ist mal eine Innovation, die auch teilweise einiges an Strategie benötigt und vor allem durch den engen Platz extrem herausfordernd werden können. Die Kämpfe finden in Echtzeit statt, wir können blocken und ausweichen oder den Kämpfen entfliehen, besiegen wir genug Feinde, leveln wir unseren Charakter auf und erhalten Loot, der aber wie schon erwähnt oft nicht der rede wert ist. Um an Heiltränke zu kommen benötigen wir einen bestimmten NPC der uns in eine Prüfung schickt, die wir schaffen müssen, andernfalls stehen uns lediglich vier popelige Heiltränke zur Verfügung. NPCs können uns aber nicht nur bestimmte Items verkaufen, sondern erzählen uns auch Geschichten, die jedoch kaum etwas mit dem Gameplay zu tun haben, aber dennoch hin und wieder ganz nett sind. Grafisch hat mir das Spiel sehr gut gefallen, die Pixel Art sieht gut aus und macht vor allem mit Visuellen Effekten einiges her. Sobald das balancing im Spiel richtig eingestellt ist, kann ich das Spiel auch empfehlen, es macht definitiv Spaß und die Idee ist an sich gut umgesetzt, durch die prozedural generierten Labyrinthe wird es auch nicht so schnell langweilig, selbst wenn wir nur bis Zone sechs oder so kommen.


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