
Am 18. Juni 2024 erschien das Roguelite-Actionspiel des Entwicklers und Publishers Polished Games als Early Access Version, das dich Feinde eliminieren und wiederbeleben lässt. In meiner Review erzähle ich dir mehr.
Story und Handlung:
Be My Horde versetzt dich in die Rolle der nekromantischen Antiheldin Moriana, deren einziger Lebenssinn darin besteht, Feinde zu töten, sie wieder zum Leben zu erwecken und so eine immer größer werdende Armee der Untoten zu kontrollieren. Diese simple, aber geniale Grundidee, kombiniert mit Roguelike-Progression und Bullet-Hell-Elementen, liefert ein Spielerlebnis, das trotz Early Access-Status bereits erstaunlich ausgereift wirkt. Gameplay-Technisch fühlt sich Be My Horde an wie eine umgekehrte Version von Klassikern wie Vampire Survivors: Statt allein zu überleben, wächst deine Macht durch die Masse an untoten Dienern, die du aus den Leibern deiner Feinde erhebst. Anfangs wirkt das Spiel simpel, doch mit wachsender Horde entsteht eine befriedigende taktische Tiefe, bei der Positionierung, Timing und die Wahl der Upgrades über Sieg oder Untergang entscheiden. Die Progression durch permanente Freischaltungen und Perks belohnt auch kurze, gescheiterte Runs und lockt dazu, immer wieder neu anzusetzen.

Early Access Phase:
Das Spiel steckt noch im Early-Access-Stadium, und das merkt man an vereinzelten Balancing-Ungleichgewichten und kleineren technischen Schwächen – manche Spieler berichten etwa, dass die Minions gelegentlich ungeschickt agieren oder dass das Spiel nach einer gewissen Zeit repetitiv wirkt. Nach rund ein bis zwei Stunden Spielzeit hast du viele Mechaniken gesehen, und für manche Spieler fällt der Wiederspielwert danach etwas ab. Die aktuellen Patches und Updates zeigen aber, dass sich die Entwickler dieser Kritik annehmen und stetig am Feinschliff arbeiten. In den letzten Monaten wurden zahlreiche Hotfixes veröffentlicht: Balance-Anpassungen erhöhen die Herausforderung etwa durch stärkere Gegner und überarbeitete Verhaltensweisen von Einheiten, während Fehler wie inkonsistente Spawns oder falsche Upgrade-Effekte behoben wurden. In Patch 0.12.4 etwa wurde die Spawn-Logik überarbeitet und mehrere technische Probleme beseitigt, die das Fortschreiten behinderten. In 0.12.6 wurde unter anderem die Gesundheit und der Schaden von Gegnern auf bestimmten Karten erhöht, um das Balancing zu verbessern. Zudem kamen mit Patch 0.12.7 fehlende Lokalisierungen hinzu, was die Zugänglichkeit für Spieler verschiedener Sprachen besser macht. Darüber hinaus haben die Entwickler angekündigt, größere Systeme wie Meta-Progression, Minions-KI und die Geschichte selbst weiter auszubauen, was für den späteren vollen Release 2026 große Dinge verspricht. Diese Roadmap spricht dafür, dass Be My Horde sich in Zukunft weiter zu einem vollwertigen Titel mit mehr Inhalten und Tiefe entwickeln wird.Grafik und Sound:
Visuell präsentiert sich Be My Horde in einer charmanten 2D-Perspektive mit stimmiger Pixel-Optik und einer düsteren, teils grotesken Atmosphäre. Die musikalische Untermalung und Soundeffekte untermauern den morbiden Ton des Spiels und sorgen für eine packende Stimmung, während du durch Wellen von Feinden pflügst. Der Soundtrack ist überraschend eingängig, und die musikalische Untermalung verleiht jeder Runde Gewicht, selbst wenn der visuelle Stil eher minimalistisch bleibt.

Trailer:





