
Am 27. Februar 2025 erschien der Shooter-Adventure des Entwicklers
NOSTRA.GAMES und Publishers Nostra Games Limited , bei dem du alles aus der Sicht einer Action-Kamera siehst. In meiner Review erzähle ich dir mehr.Story und Handlung:
ActionCam: Supernatural Case setzt ganz auf Atmosphäre und eine ungewöhnliche Perspektive. Du erlebst das Spiel komplett durch die Linse einer Action-Kamera, was sich anfühlt wie eine Mischung aus Found-Footage-Horror und paranormaler Untersuchung. Genau dieser Blickwinkel ist auch das Herzstück des Spiels und sorgt von Anfang an für ein recht intensives Erlebnis. Du übernimmst die Rolle einer Person, die mysteriöse, übernatürliche Vorfälle untersucht. Dabei bewegst du dich durch dunkle, oft verlassene Umgebungen, suchst nach Hinweisen und versuchst zu verstehen, was hier eigentlich vor sich geht. Vieles bleibt bewusst vage, was gut zur Stimmung passt. Das Spiel erklärt nicht alles direkt, sondern lässt dich selbst kombinieren und interpretieren, was passiert ist – oder noch passieren wird.
![]()
Langsamer Horror
Das Gameplay ist eher ruhig und fokussiert sich auf Erkunden, Beobachten und kleine Rätsel. Action im klassischen Sinne gibt es kaum. Stattdessen baut ActionCam: Supernatural Case Spannung über Geräusche, Lichtwechsel und subtile Veränderungen in der Umgebung auf. Gerade weil du dich meist allein fühlst und nie genau weißt, ob wirklich etwas Übernatürliches passiert oder ob du dir nur etwas einbildest, entsteht ein konstantes Unbehagen. Jumpscares gibt es zwar, sie werden aber sparsam eingesetzt und wirken dadurch effektiver. Insgesamt ist ActionCam: Supernatural Case kein Spiel für jeden. Wenn du schnelle Action, klare Ziele oder viel Abwechslung erwartest, wirst du hier wahrscheinlich nicht warm. Wenn du aber langsamen Horror magst, dich gerne gruselst und Spaß an atmosphärischen, eher experimentellen Spielen hast, kann dich dieser Titel gut abholen.Grafik und Sound:
Technisch ist die Action-Cam-Perspektive Fluch und Segen zugleich. Einerseits verstärkt sie die Immersion enorm, andererseits kann die wackelige Kamera und das eingeschränkte Sichtfeld auf Dauer anstrengend sein. Auf der PS5 läuft das Spiel insgesamt stabil, kleinere technische Ungereimtheiten oder etwas hölzerne Animationen fallen aber auf. Grafisch ist das Spiel zweckmäßig: Die Umgebungen sind düster und passend gestaltet, ohne besonders detailreich zu sein. Der Fokus liegt klar auf Licht, Schatten und Sounddesign. Der Sound spielt eine große Rolle und trägt viel zur Atmosphäre bei. Knarzen, leise Stimmen, entfernte Geräusche oder plötzliches Schweigen sorgen dafür, dass du ständig angespannt bleibst. Wenn du mit Kopfhörern spielst, wirkt das Erlebnis deutlich intensiver und kann stellenweise richtig unangenehm werden – im positiven Sinne.
![]()
Trailer:





