UFOPHILIA

PlayStation 5

Am 29. Januar 2026 erschien das psychologische Horrorspiel des Entwicklers k148 Game Studio und Publishers JanduSoft, bei dem du Gebiete erkundest, die von außerirdischen Phänomenen geprägt sind. In meiner Review erzähle ich dir mehr.

Story und Handlung:

Die Story steht klar am Anfang und ist der zentrale Motor von UFOPHILIA. Du schlüpfst in die Rolle einer Person, die sich intensiv mit UFOs, außerirdischem Leben und Verschwörungstheorien beschäftigt. Was als Neugier und Faszination beginnt, entwickelt sich schrittweise zu einer gefährlichen Fixierung. Die Handlung wird nicht linear oder offen erklärt, sondern entfaltet sich über Umgebungen, Notizen, Beobachtungen und Ereignisse, die immer schwerer einzuordnen sind. Das Spiel stellt bewusst infrage, was real ist und was möglicherweise nur der eigenen Wahrnehmung entspringt. Thematisch geht es um Einsamkeit, Glauben, Kontrollverlust und die Grenze zwischen Wahrheit und Wahn. Die Story wirkt dadurch unangenehm nahbar und bleibt lange im Kopf.

Gameplay:

Spielerisch ist UFOPHILIA stark reduziert und ordnet sich klar der Erzählung unter. Du erkundest verschiedene Orte, untersuchst Objekte, liest Texte und löst einfache Aufgaben, um neue Bereiche freizuschalten. Es gibt keine Kämpfe und kaum klassische Herausforderungen. Stattdessen entsteht Spannung durch das langsame Fortschreiten, unerwartete Ereignisse und das Gefühl, beobachtet zu werden. Das Gameplay ist funktional, aber sehr schlicht. Wer Abwechslung oder mechanische Tiefe sucht, wird hier wenig finden. Für die Atmosphäre funktioniert dieser Ansatz jedoch gut. UFOPHILIA überzeugt vor allem durch seine Atmosphäre und sein Thema. Die psychologische Ausrichtung, die offene Erzählweise und das starke Sounddesign greifen gut ineinander. Das Spiel traut sich, ruhig zu sein und Fragen offen zu lassen, was gut zur Geschichte passt. Das Gameplay ist sehr minimalistisch und kann sich schnell eintönig anfühlen. Technisch und grafisch bleibt das Spiel klar im Indie-Bereich. Zudem ist die Story stark interpretationsabhängig, was nicht jeden Spieler abholen wird.

Grafik und Sound:

Grafisch setzt UFOPHILIA auf einen nüchternen, leicht verwaschenen Stil, der gut zur Thematik passt. Viele Umgebungen wirken alltäglich, fast banal, was die späteren surrealen und verstörenden Momente umso wirkungsvoller macht. Technisch ist die Präsentation eher einfach gehalten, mit begrenzten Details und Animationen. Der Fokus liegt klar auf Stimmung statt auf visueller Pracht. Der Sound ist einer der wichtigsten Stimmungsträger des Spiels. Leise Umgebungsgeräusche, unterschwellige Töne, Funkrauschen und plötzliche akustische Veränderungen sorgen für konstante Anspannung. Musik wird sehr sparsam eingesetzt, wodurch Stille eine zentrale Rolle spielt. Besonders mit Kopfhörern verstärkt der Sound das Gefühl von Isolation und Unsicherheit deutlich.

Trailer:

 


Fazit

UFOPHILIA ist ein ruhiges, psychologisches Horrorspiel, das weniger erschrecken als verunsichern will. Du bekommst eine intensive, unangenehme Erfahrung über Obsession und Wahrnehmung, getragen von Atmosphäre und Sound. Wer narrativen Horror mag und sich auf langsames, interpretationsoffenes Erzählen einlassen kann, findet hier ein interessantes Erlebnis. Spieler, die Action, klare Antworten oder spielerische Tiefe erwarten, sollten ihre Erwartungen entsprechend anpassen.


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